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Breitbandausbau in Saarbrücken mit GRUNDOMAT 75N

Das Saarland ist zwar das mit Abstand kleinste Bundesland unserer Republik, aber dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – hat es häufig die Nase vorn. In deutschen Medien ist es präsent wie kein anderes und wird überproportional als Vergleichsmaß für viele Dinge genutzt, um etwa Größen von Ländern oder das Ausmaß von Naturkatastrophen zu verdeutlichen. Die Beispiele hören sich so an: „Die Schweiz ist fast 16-mal so groß wie das Saarland“, „[…] mehr als 1.000 Quadratkilometer stehen unter Wasser – eine Fläche fast halb so groß wie das Saarland“ oder „gemäß FIFA-Norm passen 359.900 Fußballfelder ins Saarland“. Tatsächlich findet sich die Wortfolge „so groß wie das Saarland“ mehr als 275-mal in einer Datenbank im Internet. Große Aufmerksamkeit für ein kleines Fleckchen Deutschland.




Ab in die Zukunft

Aber es gibt auch weitaus gravierendere und wirklich nachhaltige Themen, bei denen das Saarland unangefochten eine Spitzenfunktion einnimmt. Eines davon ist der Breitbandausbau, der Zugang zu modernen Datennetzen. In 2014 bekräftigte die Bundesregierung in ihrer Digitalen Agenda ein bereits bestehendes Ziel: Bis Ende 2018 sollen bundesweit flächendeckend so genannte NGA-Netze („Next Generation Access“) verfügbar sein, die Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s ermöglichen. Das Saarland ist das erste Bundesland, das über eine konkrete flächendeckende NGA-Versorgungsperspektive verfügt und es soll damit das erste Bundesland mit flächendeckend schnellem Internet werden. Als wichtigstes Instrument zur Erreichung einer solchen flächendeckenden Versorgung wurde das Projekt „NGA-Netzausbau Saar“ von der Staatskanzlei und dem Zweckverband eGo-Saar gemeinsam ins Leben gerufen. Es umfasst unterversorgte Bereiche im ländlichen Raum ebenso wie in der Stadt und soll künftig Privathaushalten, Gewerbebetrieben oder Institutionen wie Schulen einen modernen Netzzugang bereitstellen.

Ehrgeiziges Projekt

Das landesweite Projekt „NGA-Netzausbau Saar“ bzw. das entsprechend betreffende Projektgebiet wurde im Mai 2017 an die drei Netzbetreiber Deutsche Telekom, inexio und VSE NET vergeben, die jeweils rund ein Drittel des Gesamtgebietes erhalten haben und die notwendigen Investitionen zur Versorgung der Gebiete bei voller Qualität des Ausbaus gänzlich aus eigener Kraft stemmen. Sie führen zurzeit die eigentlichen Ausbaumaßnahmen durch. Zur Realisierung bis Ende 2018 werden landesweit rund 400 km neue Glasfasertrassen geschaffen und auf rund 300 km dieser Strecke neue Leerrohre und Glasfasern verlegt.

Umgesetzt wird das Projekt vom kommunalen Zweckverband eGo-Saar im Auftrag aller saarländischen Kommunen und Landkreise sowie der Landesregierung.

Treppen? Kein Problem!

Auch im Gebiet des „Regionalverbands Saarbrücken“, dem zehn Kommunen angehören, gibt es Bereiche, in denen der Breitbandausbau für den schnellen Internetzugang noch fehlt. Hier sind in vielen Teilgebieten von Ortschaften und Stadtteilen die Ausbaumaßnahmen zur Schließung dieser Lücken im Rahmen des „NGA-Netzausbau Saar-Projektes“ sichtbar. So auch in der Landeshauptstadt: In der relativ steilen Hanglage der Richard-Wagner-Straße im Saarbrücker Stadtteil Dudweiler ging es im März 2018 im wahrsten Wortsinn treppauf und treppab, drunter und drüber; Leerrohre für den Einzug von Glasfaserkabeln warteten auf ihre Verlegung. Eigentlich Standard! Aber hier machte der Standard eine von vielen Ausnahmen: Der Verlauf der vorgesehenen Trasse für die Glasfaserleitung führte entlang einer ca. 30 m langen, mit Absätzen und Versätzen gegliederten Steintreppe, die beidseits von privaten Grundstücken gesäumt wurde.

Ratzfatz mit der Erdrakete

Für die Robiné GmbH & Co. KG, Erd- und Kanalbau, beauftragt mit der Verlegung der Leerrohre für die Glasfaserleitung, gibt es für alle „Ausnahmen“ immer eine Lösung, und die hieß in diesem Falle: „unterirdisch im Bodenverdrängungsverfahren mit ungesteuerter Erdrakete“. Das seit vielen Jahren etablierte und zuverlässige Verfahren beeindruckte auch und vor allem hinsichtlich seiner Schnelligkeit auf dieser nicht alltäglichen Trasse auf der Steintreppe: Der pneumatisch angetriebene GRUNDOMAT75N (2-Gangsteuerung plus Rückwärtsgang), ausgerüstet mit einem Kronenkopf, arbeitete sich aus einer kleinen Startgrube präzise, effektiv und wie ein Uhrwerk mühelos in ca. 1 m Tiefe durch den sandigen Boden unter der Treppe hindurch. Die exakte Richtung wurde mit Hilfe des teleskopierbaren Peilrahmens GRUNDOSCOPE 1,5 m bis 2 m mit Zielfernrohr eingehalten und nach jedem Bohrabschnitt überprüft und ggf. korrigiert. Der Durchgang von Treppenabsatz zu Treppenabsatz betrug jeweils 4,50 m und dauerte gerade mal sechs Minuten. Der Kronenkopf weitete dabei die Pilotbohrung direkt auf den vollen Bohrdurchmesser auf, so dass sich die 63 mm messenden PE-Leerrohre für die 50 mm Glasfaserkabel unmittelbar danach einfach per Hand durch die Bohrung einführen ließen.

Zeit ist Geld

Die Leistung des GRUNDOMAT75N lag hier zwischen 12 m und 15 m pro Stunde. Bei einer Trassenlänge von rund 30 m dauerte die reine Bohrzeit gerade mal zwei Stunden. Die kurze Zeit für Baustelleneinrichtung, Errichtung der kleinen Start-/Zielgruben, eigentlichem Vortrieb und finalem Einzug der Leerrohre ist kein Vergleich zur offenen Bauweise, bei der der Rückbau und die Wiederherstellung der Treppen und Treppenabsätze alleine mehrere Tage in Anspruch nehmen würden. Michael Gastreich, der seitens der TRACTO-TECHNIK das Unternehmen Robiné bei diesem Projekt betreut, freut sich ganz offensichtlich, „dass man so viel Zeit und Geld spart, weil es einfach drunter, statt drüber geht, und nichts abgerissen und wieder neu gebaut werden muss.“

Sichtlich zufrieden

Die Baumaßnahme in der Hanglage der Richard-Wagner-Straße im Saarbrücker Stadtteil Dudweiler ist eingerahmt in ein Teilprojekt des „NGA-Netzausbau Saar“, das zum Gebiet der VSE NET gehört und in dem insgesamt 10 km Glasfaserleitungen neu verlegt werden müssen. Patric Robiné, Inhaber der Robiné GmbH & Co. KG, Erd- und Kanalbau, der schon seit vielen vielen Jahren über Erfahrungen mit GRUNDOMAT-Erdraketen verfügt, zeigt sich sehr zufrieden ob der Schnelligkeit und des komfortablen, mühelosen Ablaufs der Verlegung, die zwei Arbeiter problemlos und fast ohne Worte managen. Die verbliebenen Kilometer müssen nicht lange auf die Verlegung warten.
 
Die flächendeckende Versorgung des Saarlandes mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s und der Einsatz von Erdraketen passen gut zusammen: Beide sind sehr erfolgreich und megaschnell.
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